Dresdner Christstollen

Dresdner Christstollen mit Rosinen

Seit wann gibt es Dresdner Christstollen

Der Dresdner Christstollen wird 1474 das erste Mal erwähnt (auf einer Rechnung). Er durfte aber zu der Zeit nur aus Mehl, Wasser, etwas Öl und Hefe bestehen und war eher ein Fastengebäck. Genannt wurde er zu der Zeit Striezel oder Strutzel. Um beim Backen Butter verwenden zu dürfen, beantragte der sächsische Adel beim Fürsten das, das Butterverbot wären der Fastenzeit aufgehoben werden solle. Dieses wurde vom Kurfürsten 1450 beantragt beim Papst. 1491 erst durfte dann Butter zum Backen verwendet werden. Dies wurde im sogenannten Dresdner Butterbrief erlaubt. Es ist ein Schreiben von Papst Innozenz VIII an den sächsischen Kurfürsten.

Ab 1560 wurden 2 Stollen von 8 Meistern und Gesellen dem König am zweiten Weihnachtstag gebracht. Diese hatten ein Gewicht von 36 Pfund und eine Länge von 1,5 Meter. erst 1918 endete diese Tradition durch den Untergang der Monarchie in Deutschland. Aber es ist immer noch Tradition Ihn untereinander zu verschenken.
1730 wurde anlässlich eines legendären Festes ( Zeithainer Lustlagers) ein 1,8 Tonnen schwerer Stollen gebacken.

Seit wann gibt es das Dresdner Stollenfest?

Seit 1994 gibt es in Dresden wieder ein Stollenfest. Es ist der glanzvolle Höhepunkt der Vorweihnachtszeit in der Stadt. Dieses findet immer am Samstag vor dem 2.Advent statt. Es ist an die Großveranstaltung von 1730 angelehnt. Der Name Striezelmarkt heißt übersetzt auch Stollenmarkt.

Dresdner Christstollen patentrechtlich geschützt

Seit 1996 ist er marken- und patentrechtlich geschützt. Und es dürfen nur Christstollen so benannt werden, die im Großraum Dresden produziert werden. An die Verpackung gibt es auch bestimmte Vorlagen, was Gestaltung und Beschriftung angeht. Ebenso dürfen Sie nicht in Formen gebacken werden. Am besten können sich die Aromen des Stollen entfalten, wenn er 2 Kilogramm wiegt. Die Aromen wären Butter, Mandeln, Rosinen, Orangeat und Zitronat. Nicht verwendet werden dürfen Margarine oder künstliche Konservierungsstoffe und Aromen. Nach dem Backen muss er 2 bis 4 Wochen lagern. Dadurch entwickeln dich die Aromen erst richtig und danach ist er ca. 6 Wochen haltbar. Die Lagerung erfolgt, am besten in einer Verpackung aus Blech oder Karton. Dabei sollte Temperatur nicht über 15°C sein und die Raumluft eine Luftfeuchtigkeit von 70%.

Die Form des Christstollen ist geprägt von einem christlichen Hintergrund. Sie soll an das gewickelte und in der Krippe liegende Christkind erinnern.

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Bild: Dresdner Christstollen mit Rosinen © tunedin – Fotolia.com

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